Vom Puff zum Callgirl

Können Sie sich vorstellen, dass eine Dame aus dem Puff den Karrieresprung zum Callgirl gelingt? Die meisten werden dabei wohl nur den Kopf schütteln und das für unmöglich halten. Der Unterschied zwischen einem Puff und dem Bedienen im Stundentakt zum exklusiven Callgirl ist in der Tat auch groß. Es sind zwei völlig verschiedene Welten, die beide zwar in der Prostitution angesiedelt sind, aber sonst nichts gemein haben.
Doch gelegentlich kommt es vor, dass sich eine Frau aus dem Puff befreien kann und ihr Leben verbessert und den Sprung zum Callgirl Service schafft. Ein Callgirl ist kein Puffgirl. Das sind Unterschiede wie Tag und Nacht. Im Bordell müssen die Girls Parade stehen und bedienen jeden Tag unzählige Männer. Viele Frauen hören bereits nach 2 Wochen auf zu zählen und kommen schnell auf 500 – 1.000 Männer im Jahr. Beim Callgirl ist das nicht der Fall. Allerdings sind die Anforderungen höher. Der Verdienst dafür aber ebenso deutlich besser. Dieser ermöglicht den Damen, mit nur wenigen Terminen im Monat auskommen zu können. Ein gutes Beispiel für diesen Karrieresprung ist Anja.

Anja kommt aus dem Puff

Das Anja aus dem Puff kommt, verrät sie uns das erste Mal. Als Callgirl darf sie das ihren Kunden nicht erzählen, ansonsten würde sie kaum einer buchen wollen. Seit nun einem Jahr arbeitet das junge Girl als Callgirl in Köln. Zuvor war sie einige Jahre im Puff tätig. Unter anderem in Köln, aber auch in anderen Städten. Die Arbeit im Bordell bezeichnet Anja als nervenaufreibend und schwierig. Es sind normale Kunden die von der Straße kommen und von Anstand und Etikette oft nicht viel halten. Und das Ganze geht dann mehrmals pro Tag, mehrmals pro Woche, Monat und im Jahr. Am Ende bin ich auf so viele Kunden in Köln gekommen, das ich gar nicht mehr zählen konnte. Nur durch eine glückliche Fügung bin ich überhaupt zu einer Callgirl Agentur gekommen. Ein Kunde im Puff hat mich abgeworben. Er sagt mir ganz offen, dass ich für das Bordell viel zu schade wäre und ich mich entscheiden könnte, ob ich weiter Fußabtretter sein wollte, oder künftig in Köln als elegantes Callgirl mit ebenso eleganten Kunden arbeiten möchte. Unter dem Strich bedeutete dass auch, wesentlich mehr Geld als im Puff zu verdienen und das bei deutlich weniger Kunden, wie uns Anja erzählt. Die Entscheidung somit war für sie besonders einfach. Der Weg als Callgirl aber nicht.

Callgirl muss man üben, üben und üben

Im Puff lernst Du, das es reicht die Beine breit zu machen. Große Ansprüche stellen die Männer bei so einem Bordellbesuch in Köln nicht. Einfache Frauen können diesen Job also perfekt erfüllen. Als Callgirl musst Du aber komplett umdenken. Beine breit machen gehört zwar dazu, aber ist nur ein Punk von sehr vielen weiteren. Die Männer, die ein Callgirl in Köln buchen, kommen nicht von der Straße. Sie sprechen anders, sie benehmen sich anders. Sie sind kultivierter, besser gekleidet und haben deutlich mehr Geld als der Mann, der einen Puff besucht. Klar weiß das jeder. Doch das Wissen in die Praxis umzusetzen ist eine Herausforderung, an der man arbeiten muss. Man kann nicht einfach von seiner Puff Tätigkeit, schnell zum gefragten Callgirl werden. Von Anfang an sagte man mir, ich müsse meine Tätigkeit im Bordell gegenüber den Kunden verschweigen. Denn so etwas möchte niemand beim Callgirl. Und im Laufe der Zeit hat es für mich funktioniert. Heute arbeite ich gerne als Callgirl und bin wirklich gut darin.

Anja hat es geschafft

Die Erfolgsgeschichte von Anja ist nur eine der wenigen Storys, wo der Übergang vom Puff zum Callgirl wirklich klappte. Nicht immer verläuft das so reibungsvoll. Wir können Anja nur gratulieren.

Update zu Anja und dem Puff Köln

Vor einiger Zeit hatten wir über Anja berichtet, die den Weg vom Puff Köln zum Callgirl schaffte. Doch wie geht es ihr heute, was macht sie und vor allem ist sie immer noch so zufrieden wie damals? Anja berichtet uns, dass sie weiterhin als Callgirl in Köln tätig sei. Vielen Männern habe sie schon den Kopf verdreht. Im Gegensatz zu damals verfügt Anja heute über wesentlich mehr Stammkunden. Der Vorteil bei einem Stammkunden liegt zumeist in der wesentlich längeren Buchungszeit. Ist ein Kunde mit dem Callgirl zufrieden, wird er immer wieder kommen. Umso öfter eine Dame in Köln vom gleichen Mann gebucht wird, desto persönlicher wird die Verbindung. Ebenso die Buchungszeiten, die zunehmen. Natürlich denkt Anja auch immer noch zurück an die Zeiten im Puff. Sie waren nicht schlecht. Als Callgirl kann sie aber ihre Zeit frei einteilen. Einen schicken kleinen Wagen und eine schöne Dachgeschosswohnung mit einem Klavier hat sie sich von ihrer Tätigkeit in Köln mittlerweile finanzieren können. Insgesamt scheint sie immer noch sehr zufrieden und bereut den Weg damals in den Puff keineswegs. Ganz im Gegenteil, sie sieht dieses als den Wegbereiter ihrer kleinen Karriere an.