Nacktes Callgirl steht an der Wand

Saunaclubs bezahlen zu viel Steuer

Der Saunaclub in der Stadt Köln ist beliebt. Doch die Domstadt hält sich schadhaft. Generell ist das Steuersystem nicht nur in Köln im Bereich der Prostitution zu kritisieren. Schon seit Legalisierung der käuflichen Liebe haben Experten immer wieder das bestehende System bemängelt. Wer einen Saunaclub in der Stadt Köln betreibt, muss eine Vielzahl von Steuern entrichten. So richtig blickt aber weder der Betreiber noch die Steuerberater durch. Zu einem ist da die Vergnügungssteuer, die aus vielerlei Unterpunkten besteht. Hierbei muss der Betreiber in der Stadt Köln 3,00 Euro pro qm² Fläche bezahlen. Das klingt zunächst nach wenig, wenn da nicht auch die regulären Steuern und die weiteren Unterbereiche wären. Jeder Bildschirm im Saunaclub wird bei der Steuer pauschal mit 50 Euro belastet. Und zwar direkt von der Stadt Köln. Diese Steuer ist nicht etwa einmalig pro Jahr zu zahlen, sondern monatlich. Wer einmal einen größeren Saunaclub besucht hat, weiß wie viele Monitore, Fernseher und Leinwände dort vorhanden sind. Alles das wird als Bildschirm gewertet. Hinzu kommt natürlich noch die generelle GEZ Gebühr, die aktuell als Rundfunkgebühr bezeichnet wird.

Jedes Girl kostet eine Steuer in der Stadt Köln

Das interessante sind nun die Frauen im Saunaclub. Dem Gesetz nach arbeiten diese freiwillig und selbstständig. Die Stadt Köln aber auch andere Städte sehen das jedoch aus ihrer ganz eigenen Perspektive. So wird meistens nach dem Düsseldorfer Modell eine Steuer berechnet, die entsprechend durch die Damen zu entrichten ist. Im Saunaclub jedoch muss der Betreiber Listen führen, in denen er die Frauen einzutragen hat. Er bezahlt dann für jedes Girl eine feste Steuerpauschale von 6 Euro pro Tag. Die Stadt Köln ist natürlich auch bei der Zeitlänge sehr forsch und eifrig. So werden pro Monat 25 Kalendertage für jede Dame zugrunde gelegt. Sollte eine Frau hingegen nur kurzweilig, also keinen Monat im Saunaclub tätig sein, so muss dieses der Stadt Köln extern belegt werden. Viel Aufwand und hohe Bürokratie, die auf Seiten der Betreiber und Frauen zu hohen Nachteilen führt und verständlicherweise auch auf Unverständnis stößt. Die Pauschale ist natürlich auch dann zu bezahlen, wenn die Dame keinen Umsatz erwirtschaftet. Das wäre so, als wenn jeder Gewerbetreibende generell eine feste Tagesgebühr entrichten müsste, unabhängig davon, ob er überhaupt an diesem Tag etwas verkauft.
Generell stellt sich aber die Frage, warum der Saunaclub Köln diese Steuer an die Stadt Köln erbringen muss. Die Frauen arbeiten selbstständig und kommen, wenn sie arbeiten möchten. Es wird bei der Steuer auch nicht unterschieden, ob eine Dame nur 2 Stunden oder 12 Stunden lang im Saunaclub tätig ist. Fakt ist, der Saunaclub Betreiber muss die Pauschale an die Stadt Köln entrichten, obwohl er im übertragenen Sinn nur eine Unternehmerin beauftragt, bei ihm tätig zu sein. Überträgt man dieses Modell, müsste der normale Unternehmer künftig für den Paketboten, der ihm eine Sendung bringt, die Steuer an die Stadt Köln bezahlen. So ganz versteht keiner diese Lösung. Allerdings hat sich die Stadt Köln mit diesem Modell arrangiert und denkt augenblicklich auch nicht über normale Wege für die Steuer nach.

Weitere Punkte und Belastung

Die obigen Aufzählungen sollen aber nicht darüber hinweg täuscht, dass der Betreiber natürlich für seinen Saunaclub darüber hinaus eine generelle Steuererklärung, so wie jede ordentliche Firma, zu entrichten hat. Die Belastungen sind also generell viel höher als bei einem normalen Gewerbe. Hinzu kommen die Anfeindungen durch die Stadt Köln. Von den Einnahmen bei der Steuer in diesem Bereich profitiert man gerne. Die Betreiber und vor allem die Damen im Saunaclub hingegen werden als Menschen zweiter Klasse behandelt. Immerhin wird dort das Gewerbe noch als moralisch verwerflich angesehen, obwohl jeder Beamte der Stadt Köln dadurch einen Teil seines Gehalts bekommt. Schon pervers diese Verhältnisse im Jahr 2015. Schwule dürfen vielleicht bald heiraten. Prostituierte hingegen werden weiter unterdrückt.